Regenwälder spannen sich Gurtförmig um den Equator in Brasilien, Afrika und Asien und spielen eine sehr wichtige Rolle in der Feuchtigkeitsregulierung unserer Atmosphäre da sie Feuchtigkeit aus dem Erdboden ziehen, die dann wiederum verdunstet und in diesem Zyklus ihren Weg zurück in die Atmosphäre findet.
Durch den Abbau von Regenwäldern wird dieser Feuchtigkeitszyklus gestört da weniger Bäume vorhanden sind die Feuchtigkeit freigeben können.
Atmosphärische Feuchtigkeit, Frischwasserzufuhr und Zirkulation stehen in Wechselwirkung mit globalen Wetterstrukturen. Durch das zunehmende Verschwinden der Regenwälder entstehen große Wüstenflächen oder Savannen, was einen enormen Einfluss auf die globae Wettersituation haben wird und demnach ein sehr ernstzunehmendes Problem für die Menschheit darstellt.
Regenwälder speichern billionen Tonnen von Kohlenstoff (CO2) in ihrer Biomasse. Pro Waldeinheit enthalten sie tatsächlich fast zweimal mehr Kohlenstoff als ein normaler europäischer Wald.
Etwa 20% der durch Menschen entstandenen CO2 - Abgaben resultieren aus der Entfernung der Regenwälder, was zum Beispiel die globalen Emissionen durch Verkehr weit übertrifft, welche bei etwa 14% liegen.